Fachsimpeln für Profis

Auf der Myllendonker Straße in Mönchengladbach-Lürrip mussten gleich zwei Widrigkeiten bei einer größeren Teifbaumaßnahme berücksichtigt werden: einmal Grundwasser, das während der Bauphase mit Vakuumpumpen abgesaugt werden musste, und zudem eine Ferngasleitung, die keinen klassischen Berliner Verbau* zuließ. Die Lösung des Problems waren Schlitzwände** als Verbau.

 

*Der Berliner Verbau ist ein Baugrubenverbau. Dieser wird durch vertikale Tragelemente sowie dazwischenliegenden horizontalen Ausfüllungen gefertigt. Die tragenden Teile, zum Beispiel Stahlträger, werden meistens vor dem Ausheben der Erdschichten in den Boden eingebunden. Danach werden die horizontalen Ausfüllungen (Stützwände) ausgeschachtet und segmentweise mittels Holzbohlen o.ä. gefertigt.

Quelle: archipendium.com

 

**Eine Schlitzwand ist eine Schutzwand aus Ortbeton oder Dichtungsmaterial, die abschnittsweise in einem Bodenschlitz hergestellt wird, der durch eine Stützflüssigkeit vor dem Zusammenfall gesichert wird. Die Schlitzwand ist als Baugrubensicherung von tiefen Baugruben oder für Tiefgründungen gebräuchlich. Als Sonderform dient sie an Deponien oder Tagebauen als Dichtwand.

Quelle: Wikipedia